Am 24. März 2026 gegen 17:30 Uhr ging bei der gemeinsamen Leitstelle der Feuerwehren in Solingen und Wuppertal ein Notruf über einen Brand in einer Trafostation ein. Die Einsatzkräfte rückten daraufhin umgehend zum Einsatzort an der Horather Straße im Wuppertaler Stadtteil Dönberg aus.
Brand in 10-kV-Anlage bestätigt
Bei Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich die Meldung. Eine 10-kV-Anlage der Wuppertaler Stadtwerke war in Brand geraten. Die Feuerwehr setzte zwei Trupps mit Atemschutzgeräten ein, die den Brand mit CO2-Löschmitteln bekämpften. Parallel wurden die Wuppertaler Stadtwerke zur Einsatzstelle alarmiert, um technische Maßnahmen einzuleiten.
Auswirkungen auf Stromversorgung
Eine anschließende Überprüfung der Anlage ergab, dass Teile der Trafostation durch das Feuer zerstört wurden. Da eine Wiederentzündung nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Anlage vom Stromnetz getrennt. Infolgedessen wurden die angeschlossenen Haushalte abgeschaltet. Aktuell sind etwa 1.000 Haushalte in der Umgebung von dem Stromausfall betroffen.
Absicherung und Unterstützung vor Ort
Während der Abschaltung stellte die Feuerwehr den Brandschutz im betroffenen Gebiet sicher. Die Horather Straße wurde für die Dauer des Einsatzes für den öffentlichen Verkehr gesperrt, um einen reibungslosen und sicheren Ablauf zu gewährleisten. Die Einsatzkräfte vor Ort umfassten unter anderem den Führungsdienst, den Löschzug der Hauptfeuer- und Rettungswache, zwei Löschfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Dönberg, ein Spezialfahrzeug sowie den Rettungsdienst.
Notrufmeldestelle für betroffene Anwohner
Um die Anwohnerinnen und Anwohner bestmöglich zu informieren und bei Bedarf Hilfestellung zu leisten, richtete die Feuerwehr Wuppertal am Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Dönberg in der Horather Straße 186 eine Notrufmeldestelle ein. Dort können sich Betroffene über den aktuellen Stand der Lage und weitere Maßnahmen informieren.
Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung
Die Wuppertaler Stadtwerke arbeiten mit Hochdruck daran, die beschädigte Trafostation instand zu setzen und die Stromversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen. Über den genauen Zeitplan für die Behebung des Schadens liegen derzeit keine weiteren Informationen vor.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen keine Angaben zu möglichen Ursachen oder weiteren Hintergründen vor. Die Feuerwehr und die Stadtwerke setzen ihre Zusammenarbeit fort, um weitere Gefahren auszuschließen und die Versorgungssicherheit wiederherzustellen.
Die Bevölkerung wird gebeten, bei Fragen oder Notfällen die eingerichtete Meldestelle zu kontaktieren und den Anweisungen der Einsatzkräfte vor Ort Folge zu leisten.

