Am 25. März 2026 wurde die Feuerwehr Dresden gegen 8:26 Uhr zu einem Brand in der Berliner Straße im Stadtteil Friedrichstadt alarmiert. In einem Nebengebäude mit angrenzender Lagerhalle waren mehrere Fahrradakkus in Brand geraten. Bereits beim Eintreffen der Einsatzkräfte war schwarzer Rauch deutlich sichtbar.
Erste Maßnahmen und Einsatzverlauf
Vor Eintreffen der Feuerwehr hatten Personen das Gebäude bereits verlassen. Eine Person hatte eigenständig versucht, das Feuer mit einem Handfeuerlöscher zu bekämpfen, dabei jedoch Rauchgase eingeatmet. Diese Person wurde mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht. Eine weitere Person blieb unverletzt.
Die Feuerwehr begann umgehend mit einem Löschangriff unter Atemschutz. Das Feuer wurde zunächst von außen bekämpft, anschließend erfolgte ein Innenangriff zur Brandbekämpfung. Durch das schnelle Eingreifen konnte eine Ausbreitung des Feuers auf angrenzende Gebäudeteile verhindert werden.
Brandbekämpfung und Gebäudeschäden
Die betroffenen Fahrradakkus wurden aus dem Gebäude entfernt und in einem Metallbehälter außerhalb des Gebäudes weiter gekühlt, um eine erneute Entzündung zu verhindern. Teile der Zwischendecke wurden geöffnet, um versteckte Brandherde auszuschließen. Das Gebäude wurde anschließend umfangreich belüftet.
Die Feuerwehr teilte mit, dass eine weitere Nutzung des betroffenen Nebengebäudes aufgrund der Schäden nicht mehr möglich ist. Der entstandene Sachschaden wurde bisher nicht beziffert.
Ermittlungen zur Brandursache
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Ursache des Brandes aufgenommen. Nach ersten Erkenntnissen ist die genaue Auslöser des Feuers noch unklar. Die Brandursache wird nun im Rahmen der polizeilichen Untersuchungen geprüft.
Eingesetzte Kräfte
Im Einsatz waren insgesamt 22 Einsatzkräfte der Feuer- und Rettungswachen Übigau und Löbtau, der Rettungswache Friedrichstadt sowie der B- und U-Dienst der Feuerwehr Dresden. Die Rettungskräfte konnten die Lage schnell unter Kontrolle bringen und größere Schäden verhindern.
Die Feuerwehr weist in diesem Zusammenhang erneut auf die Gefahren von Lithium-Ionen-Akkus hin, die bei unsachgemäßem Gebrauch oder technischen Defekten zu Bränden führen können.

