Am Montag, dem 23. März 2026, wurde die Feuerwehr Düren gegen 11:00 Uhr zu einem Brand im Heizungskeller eines Wohngebäudes in der Sachsenstraße gerufen. Eine Zeugin, die sich zu diesem Zeitpunkt in einem Geschäft in der Nähe aufhielt, wurde von einem unbekannten Mann auf den Brand aufmerksam gemacht. Dieser verließ den Ort anschließend in Richtung Chlodwigplatz. Die Zeugin alarmierte umgehend die Einsatzkräfte.
Brandentstehung durch Funkenflug bei Abrissarbeiten
Vor Ort stellte sich heraus, dass der Eigentümer des betroffenen Hauses eine Firma beauftragt hatte, die alte Ölheizung zu demontieren und zu entsorgen. Während der Arbeiten im Heizungskeller öffneten die Mitarbeiter ein Ölfass mit einer Trennscheibe (Flex). Dabei kam es zu Funkenflug, der offenbar den Brand auslöste.
Einsatz von Feuerwehr und Polizei
Die Feuerwehr konnte den Brand im Heizungsraum schnell unter Kontrolle bringen und löschen. Der genaue Sachschaden ist bislang noch nicht bekannt und wird von den zuständigen Behörden noch ermittelt. Die Polizei sicherte am Einsatzort Spuren und nahm die Ermittlungen auf.
Rechtliche Schritte und Ermittlungen
Die Staatsanwaltschaft leitete ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Brandstiftung ein. Die Kriminalpolizei Düren untersucht die genauen Umstände der Brandentstehung, insbesondere die Handhabung der Abrissarbeiten und die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften.
Ausblick und Sicherheitsaspekte
Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die bei Arbeiten mit offenem Feuer oder Funkenflug in Gebäuden mit brennbaren Stoffen bestehen. Eigentümer und beauftragte Firmen sind angehalten, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten, um Brände zu vermeiden. Die Ermittlungen sollen klären, ob alle erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen wurden.
Die Polizei bittet Zeugen, die weitere Hinweise zum Vorfall oder zum unbekannten Mann geben können, sich zu melden. Die Ermittlungen dauern an.

