Am Freitag, den 20. März 2026, ereignete sich gegen 10:25 Uhr ein Vorfall in einem Regionalzug auf der Strecke zwischen Aalen und Ulm, der für mehrere Fahrgäste unangenehme Folgen hatte. Nach Angaben von Zeugen sprühten zwei bislang unbekannte Jugendliche während des Halts in Sontheim/Brenz unvermittelt Pfefferspray im Zug und verließen anschließend die Bahn in unbekannte Richtung.
Vorfall im Zug bei Sontheim/Brenz
Die zwei Tatverdächtigen, die nach Zeugenaussagen etwa 16 bis 17 Jahre alt sein sollen, hatten mittellange blonde Haare. Einer der Jugendlichen trug ein blaues Oberteil. Zudem führte einer der beiden mutmaßlichen Täter einen E-Scooter mit sich. Die genauen Hintergründe der Tat sind bislang unklar.
Auswirkungen auf Reisende
Durch das versprühte Pfefferspray erlitten vier Reisende im Alter zwischen 18 und 67 Jahren Reizungen im Mund- und Nasenbereich sowie Husten. Alle Betroffenen besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit. Nach aktuellem Kenntnisstand wurde niemand schwer verletzt, dennoch handelt es sich um eine gefährliche Körperverletzung.
Ermittlungen der Bundespolizei
Die Bundespolizeiinspektion Stuttgart hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Personen, die Hinweise zu den Tätern oder zum Tathergang geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer +49 711 55049-1050 oder per E-Mail an bpoli.stuttgart.oea@polizei.bund.de zu melden.
Reiseverkehr und Sicherheit
Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit in Regionalzügen auf. Die Bundespolizei betont, dass solche Delikte ernst genommen werden und die Sicherheit der Fahrgäste oberste Priorität hat. In der Vergangenheit wurden bereits verschiedene Maßnahmen zur Prävention von Straftaten im Bahnverkehr ergriffen.
Fahndung nach den Tätern
Die Täter konnten nach der Tat unerkannt entkommen. Die Beschreibung der Jugendlichen und der Hinweis auf den mitgeführten E-Scooter könnten bei der Fahndung helfen. Die Polizei setzt auf Hinweise aus der Bevölkerung, um die Identität der Tatverdächtigen zu klären und weitere Ermittlungen voranzutreiben.
Hinweise für Reisende
Reisende, die am Freitagvormittag im Zug zwischen Aalen und Ulm unterwegs waren und möglicherweise weitere Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich ebenfalls bei der Bundespolizei zu melden. Dies kann zur Aufklärung des Vorfalls beitragen.
Die Bundespolizei weist darauf hin, dass die Ermittlungen noch andauern und zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Details veröffentlicht werden können.

