Im Kreis Borken hat die Polizei in der vergangenen Woche verstärkt Verkehrskontrollen durchgeführt und dabei insgesamt 13 Fahrzeugführer festgestellt, die unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen unterwegs waren. In allen Fällen wurden den Betroffenen Blutproben entnommen, die Weiterfahrt untersagt und entsprechende Straf- oder Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Körperliche Auseinandersetzung in Gronau
Am Freitagabend kam es in Gronau an der Herbertstraße zunächst zu einem verbalen Streit zwischen zwei Personen, der sich im weiteren Verlauf zu einer körperlichen Auseinandersetzung entwickelte. Im Anschluss beschädigte einer der Beteiligten beim Wegfahren das Fahrzeug seines Kontrahenten und entfernte sich unerlaubt vom Unfallort.
Die Polizei konnte den Mann kurze Zeit später stellen und stellte bei der Kontrolle fest, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.
Verstöße im gesamten Kreisgebiet
Im Nordkreis Borken wurden keine Alkoholverstöße registriert. Neben dem genannten Fall in Gronau wurden jedoch weitere Verkehrsteilnehmer unter Drogeneinfluss festgestellt: je einer in Stadtlohn, Heek und Ahaus sowie zwei weitere in Gronau.
Im Südkreis wurden in Borken und Bocholt jeweils ein Fahrer unter Alkoholeinfluss angehalten. Zudem führten in Bocholt und Südlohn jeweils zwei Autofahrer Fahrzeuge unter Drogeneinfluss, in Isselburg wurde ein weiterer Fall festgestellt.
Polizeiliche Maßnahmen und Appell an Verkehrsteilnehmer
Die Polizei betont, dass in allen Fällen Blutproben entnommen wurden und die Weiterfahrt untersagt wurde. Die eingeleiteten Verfahren reichen von Ordnungswidrigkeiten bis hin zu Strafverfahren, abhängig von der Schwere der Verstöße.
Die Behörden appellieren erneut eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, auf Alkohol und Drogen im Straßenverkehr vollständig zu verzichten. Bereits geringe Mengen können die Fahrtüchtigkeit erheblich beeinträchtigen und zu gefährlichen Situationen führen, unabhängig davon, ob man mit dem Auto, Pedelec, Fahrrad oder E-Scooter unterwegs ist.
Bei Verstößen drohen empfindliche Strafen, der Verlust der Fahrerlaubnis und in vielen Fällen die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU).
Ausblick und Prävention
Die Polizei im Kreis Borken wird auch weiterhin verstärkt Kontrollen durchführen und konsequent gegen alkohol- und drogenbedingte Verkehrsverstöße vorgehen. Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer habe höchste Priorität.
Verkehrsteilnehmer werden dazu aufgerufen, sich verantwortungsvoll zu verhalten und im Zweifel auf das Führen von Fahrzeugen zu verzichten, wenn sie Alkohol oder Drogen konsumiert haben.

