Am Sonntag, den 22. März 2026, gegen 18:55 Uhr, kam es in einem Mehrparteienhaus in Werlte zu einem Küchenbrand. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet eine mit Öl gefüllte Pfanne auf dem Herd in Brand, nachdem sie über einen längeren Zeitraum bei zu hoher Hitze erhitzt worden war.
Brandentstehung und erste Maßnahmen
Eine Bewohnerin bemerkte das Feuer rechtzeitig und konnte den Brand eigenständig mithilfe von Wolldecken löschen, bevor die alarmierte Feuerwehr eintraf. Durch diese schnelle Reaktion konnte eine Ausbreitung des Feuers auf andere Bereiche der Wohnung oder des Gebäudes verhindert werden.
Verletzte durch Rauchgasintoxikation
Bei dem Vorfall erlitten insgesamt acht Personen leichte Rauchgasintoxikationen. Betroffen sind zwei Frauen im Alter von 33 und 31 Jahren sowie sechs Kinder im Alter von 13, 12, 10, 8 (weiblich) und 7, 10 (männlich). Die Verletzten wurden vor Ort untersucht und behandelt. Nach aktuellem Stand besteht keine akute Lebensgefahr.
Einsatz der Feuerwehr Werlte
Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr Werlte rückte mit mehreren Fahrzeugen und rund 30 Einsatzkräften an. Die Einsatzkräfte führten vor Ort keine weiteren Löschmaßnahmen durch, da der Brand bereits gelöscht war. Hauptsächlich wurden Belüftungsmaßnahmen durchgeführt, um die Rauchentwicklung aus der Wohnung zu entfernen und die Sicherheit im Gebäude wiederherzustellen.
Schadenshöhe und Gefahrenlage
Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 3.000 Euro geschätzt. Nach derzeitigem Kenntnisstand besteht keine weitere Gefahr durch die Brandstelle. Die Polizei und Feuerwehr überwachen die Situation weiterhin, um sicherzustellen, dass keine Folgeschäden auftreten.
Hinweise zur Brandverhütung
Der Vorfall verdeutlicht die Gefahren, die von überhitztem Öl in der Küche ausgehen können. Überhitztes Öl kann sich schnell entzünden und zu gefährlichen Bränden führen. Experten raten dazu, beim Kochen mit Öl stets aufmerksam zu bleiben und Geräte nicht unbeaufsichtigt zu lassen.
Abschließende Bemerkungen
Die schnelle Reaktion der Bewohnerin und der Einsatz der Feuerwehr haben Schlimmeres verhindert. Die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim bittet die Bevölkerung, bei Bränden umgehend den Notruf zu wählen und sich nicht selbst zu gefährden.

