In der Nacht von Freitag auf Samstag nahmen Bundespolizisten zwei Männer fest, die einen abgestellten Zug in einer Zugbildungsanlage im Bezirk Spandau besprühten.
Gegen Mitternacht erhielt die Bundespolizei einen Hinweis von einem Triebfahrzeugführer, der beobachtet hatte, wie die beiden Männer den Zug besprühten. Die alarmierten Einsatzkräfte konnten das Duo nach kurzer Flucht in der Nähe des Tatorts stellen und vorläufig festnehmen. Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die Männer Farbreste an den Händen hatten.
Eine Durchsuchung der Umgebung führte zur Entdeckung von etwa 19 Quadratmetern Graffiti auf dem Zug sowie von Sprayer-Utensilien, die als Beweismittel sichergestellt wurden.
Zusätzlich führten die Einsatzkräfte bei dem 22-jährigen niederländischen und dem 26-jährigen deutschen Staatsbürger, der bereits polizeilich bekannt ist, staatsanwaltschaftlich angeordnete Wohnungsdurchsuchungen durch. Dabei fanden sie Mobiltelefone, Kameras, Speichermedien und Skizzen, die ebenfalls sichergestellt wurden.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und des Hausfriedensbruchs eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Männer an ihre Wohnadressen entlassen.

