Am 20. März 2026 wurde bei Bauarbeiten am Gleisdreieck in der Wiesestraße in Gera eine deutsche Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Der Fund führte zu einer vorübergehenden Sperrung des betroffenen Bereichs, um die Sicherheit der Anwohner und Arbeiter zu gewährleisten.
Fundort und erste Maßnahmen
Der Gegenstand wurde während routinemäßiger Bauarbeiten im Gleisdreieck-Bereich der Wiesestraße sichtbar. Aufgrund der Beschaffenheit und des Fundortes wurde die Polizei umgehend informiert, die den Bereich absperrte und den Kampfmittelräumdienst hinzuzog. Die Sperrung diente dazu, jegliche Gefahr durch eine mögliche Detonation auszuschließen.
Identifikation und Bergung der Granate
Der Kampfmittelräumdienst identifizierte den Gegenstand als eine deutsche Sprenggranate aus dem Zweiten Weltkrieg. Solche Fundstücke sind in der Region nicht ungewöhnlich, da während des Krieges zahlreiche Kampfhandlungen und Bombardements stattfanden. Die Experten sicherten die Granate fachgerecht und transportierten sie ab, um eine sichere Entschärfung oder Vernichtung an einem geeigneten Ort vorzunehmen.
Aufhebung der Sperrung und weitere Hinweise
Nach Abschluss der Bergungsarbeiten wurde die Sperrung des Bereichs in der Wiesestraße aufgehoben. Die Polizei betont, dass keine Gefahr mehr für die Öffentlichkeit besteht. Anwohner und Passanten können den Bereich wieder uneingeschränkt nutzen.
Hintergrund zu Kampfmittel-Funden in Gera
Funde von Kampfmitteln aus dem Zweiten Weltkrieg sind in Gera und anderen Teilen Thüringens keine Seltenheit. Die Landespolizeiinspektion Gera arbeitet eng mit dem Kampfmittelräumdienst zusammen, um solche Funde schnell zu identifizieren und sicher zu beseitigen. Bürger werden gebeten, bei Verdacht auf Kampfmittel keine eigenen Maßnahmen zu ergreifen und sofort die Polizei zu informieren.
Kontakt und weitere Informationen
Die Landespolizeiinspektion Gera steht für Rückfragen zur Verfügung. Bürger können sich bei Unsicherheiten oder Hinweisen zu Kampfmitteln telefonisch oder per E-Mail an die Polizei wenden, um eine schnelle und sichere Reaktion zu gewährleisten.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung der sorgfältigen Überwachung von Baustellen in historisch belasteten Gebieten und zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit von Polizei und Kampfmittelräumdienst für die Sicherheit der Bevölkerung ist.

