Am 23. Februar 2026, um 08:12 Uhr, wurde ein 35-jähriger Mann, der per Haftbefehl gesucht wurde, im Hamburger Hauptbahnhof von der Bundespolizei festgenommen.
Die Festnahme erfolgte, nachdem Beamte der Bundespolizei den Mann auf dem Nordsteg beobachteten. Er fiel durch sein auffälliges Verhalten auf, da er ein Feuerzeug wiederholt öffnete und schloss, während er lautstark unverständliche Sätze rief.
Bei der Überprüfung seiner Personalien stellte sich heraus, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Der Mann war wegen Diebstahls und fahrlässigen Fahrens ohne Haftpflichtversicherung verurteilt worden und hatte noch 14 Tage seiner ursprünglich 40-tägigen Freiheitsstrafe zu verbüßen oder alternativ eine Geldstrafe von 616 Euro zu zahlen.
Nach seiner Festnahme wurde der deutsche Staatsangehörige zum Bundespolizeirevier Hamburg Hauptbahnhof gebracht. Er entschied sich, keine Angehörigen zu kontaktieren und war nicht in der Lage, die Geldstrafe zu begleichen.
Nach Abschluss der notwendigen polizeilichen Maßnahmen wurde der Mann, der weder alkoholisiert noch unter Drogeneinfluss stand, in die Untersuchungshaftanstalt eingeliefert.

