Zwischen dem 7. und 9. März 2026 wurden in Heide mehrere Seniorinnen und Senioren Opfer von Betrugsanrufen, bei denen sich die Täter als Polizeibeamte ausgaben. Die Masche ist bekannt: Die Betrüger gewinnen das Vertrauen der Angerufenen und fordern sie auf, Bargeld und Wertgegenstände herauszugeben.
Ermittlungen nach Betrugsfällen laufen weiter
Nach ersten Ermittlungen konnte die Kriminalpolizei in Heide einen Fall identifizieren, bei dem eine 85-jährige Frau durch die Täter zur Herausgabe von Bargeld und Schmuck gebracht wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen intensiviert und dabei weitere Details zum Täter ermittelt.
Phantombild zeigt mutmaßlichen Betrüger
Im Zuge der Ermittlungen wurde ein Phantombild des Tatverdächtigen erstellt und veröffentlicht. Der Mann wird als etwa 40 Jahre alt beschrieben, mit einer Körpergröße zwischen 163 und 165 Zentimetern sowie normaler Statur. Er hat kurze dunkle Haare und ein europäisches Erscheinungsbild. Die Beschreibung wurde durch weitere Befragungen und eine genauere Rekonstruktion des Tatablaufs konkretisiert und präzisiert, weshalb sie von ersten Angaben abweicht.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Polizei in Heide bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Wer den abgebildeten Mann erkennt oder Hinweise zu seiner Identität oder seinem Aufenthaltsort geben kann, wird gebeten, sich bei der Kriminalpolizei unter der Rufnummer 0481 940 zu melden. Die Ermittler hoffen, auf diesem Weg weitere Erkenntnisse zu gewinnen und den Täter zur Rechenschaft ziehen zu können.
Warnung vor Betrügern am Telefon
Die Polizei weist erneut darauf hin, dass echte Polizeibeamte niemals am Telefon Bargeld oder Wertgegenstände verlangen. Bürgerinnen und Bürger sollten bei verdächtigen Anrufen skeptisch bleiben und im Zweifel direkt bei der örtlichen Polizeidienststelle nachfragen.
Die Betrugsmasche mit falschen Polizeibeamten ist eine häufige Form der Telefonkriminalität, die besonders ältere Menschen betrifft. Vorsicht und Aufmerksamkeit sind wichtige Mittel, um sich vor solchen Straftaten zu schützen.
Die Polizei setzt ihre Ermittlungen fort und wird die Öffentlichkeit bei neuen Erkenntnissen informieren.

