Am Donnerstagnachmittag wurde die Polizei Weimar über einen vermeintlich brennenden Gartenzaun informiert. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass drei Mülltonnen in Brand geraten waren. Ein 46-jähriger Zeuge hatte bereits erste Löschversuche unternommen, ehe die alarmierte Feuerwehr Mellingen die Löscharbeiten übernahm.
Erste Löschmaßnahmen durch Anwohner
Der 46-jährige Mitteiler bemerkte den Brand und handelte sofort, indem er begann, die Flammen zu bekämpfen. Seine schnelle Reaktion trug dazu bei, dass sich das Feuer nicht weiter ausbreiten konnte. Kurz darauf traf die Feuerwehr Mellingen am Einsatzort ein, um den Brand vollständig zu löschen und weitere Gefahren auszuschließen.
Ursache des Brandes
Im Rahmen der polizeilichen Ermittlungen wurde die Inhaberin der Mülltonnen befragt. Sie gab an, dass sie zuvor alte Asche mit den Händen in die Mülltonnen eingefüllt hatte. Offenbar entzündete sich die Asche und führte so zum Brand der Mülltonnen. Die genaue Ursache wird weiterhin geprüft, wobei bislang keine Hinweise auf eine vorsätzliche Brandstiftung vorliegen.
Schadenshöhe und Gefahrenlage
Durch das Feuer entstand ein Sachschaden von etwa 150 Euro. Größere Schäden an angrenzenden Gebäuden oder Einrichtungen konnten durch die schnellen Löschmaßnahmen verhindert werden. Die Feuerwehr sicherte die Einsatzstelle ab und kontrollierte die Umgebung auf mögliche weitere Brandherde.
Polizeiliche Maßnahmen und Ausblick
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um den genauen Hergang des Brandes zu klären. Die Beteiligten wurden vor Ort befragt, weitere Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden, falls sie sachdienliche Hinweise geben können. Die Polizei weist darauf hin, vorsichtig mit Asche und anderen potenziell glühenden Materialien umzugehen, um derartige Brände zu vermeiden.
Der Einsatz verdeutlicht die Bedeutung von schnellem Handeln bei Bränden im privaten Bereich. Durch das beherzte Eingreifen eines Anwohners und die professionelle Arbeit der Feuerwehr konnte ein größerer Schaden verhindert werden.

