In Duisburg-Rumeln-Kaldenhausen kam es am Mittwochnachmittag des 18. März zu einem Trickdiebstahl zum Nachteil einer 81-jährigen Frau. Zwei unbekannte Männer verschafften sich unter dem Vorwand, Techniker zu sein, Zugang zur Wohnung der Seniorin an der Kapellener Straße. Dabei entwendeten sie Schmuck aus der Wohnung.
Vorgehen der Täter
Gegen 16 Uhr klingelten die beiden Männer an der Wohnungstür der Seniorin und gaben vor, dringend die Fernsehgeräte überprüfen zu müssen. Die 81-Jährige ließ die vermeintlichen Techniker herein. Während sich einer der Täter hauptsächlich mit der Frau im Wohnzimmer aufhielt, begab sich der zweite Täter in das Schlafzimmer. Dort gab er an, den dortigen Fernseher kontrollieren zu wollen.
Unbemerkt von der Seniorin nutzte der Täter die Gelegenheit, um Schmuck aus den Schränken im Schlafzimmer zu entwenden. Die Frau bemerkte den Diebstahl erst, nachdem die beiden Männer die Wohnung verlassen hatten.
Beschreibung der Tatverdächtigen
Die Polizei beschreibt die beiden Männer folgendermaßen:
- Mann im Wohnzimmer: etwa 1,80 Meter groß, zwischen 20 und 30 Jahre alt, dunkle kurze Haare, stabile Statur, dunkelblaue Kleidung.
- Mann im Schlafzimmer: etwa 1,80 Meter groß, circa 40 Jahre alt, normale Statur, leicht gräuliches kurzes Haar, ebenfalls dunkelblaue Kleidung.
Polizeiliche Ermittlungen und Warnhinweise
Das Kriminalkommissariat 32 bittet Personen, die Hinweise zu den Tätern oder dem Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer 0203 2800 zu melden. Die Polizei Duisburg weist ausdrücklich darauf hin, keine unbekannten Personen unangekündigt in die Wohnung zu lassen.
Bewohnerinnen und Bewohner werden dazu angehalten, sich bei vermeintlichen Technikern oder Dienstleistern immer einen Ausweis zeigen zu lassen und im Zweifelsfall direkt bei dem entsprechenden Versorger oder Anbieter nach einem vereinbarten Termin zu fragen. Diese Vorsichtsmaßnahmen können helfen, ähnliche Straftaten zu verhindern.
Hintergrund und Prävention
Trickdiebstähle, bei denen Täter sich als Handwerker, Techniker oder andere Dienstleister ausgeben, sind eine bekannte Masche, um an Wertgegenstände zu gelangen. Besonders ältere Menschen sind häufig Ziel solcher Straftaten. Die Polizei empfiehlt deshalb, bei unerwarteten Besuchern stets wachsam zu sein und im Zweifel Hilfe von Angehörigen oder der Polizei zu suchen.
Die Ermittlungen zu dem Fall in Rumeln-Kaldenhausen dauern an. Weitere Details wurden von der Polizei bisher nicht veröffentlicht.

