Am Dienstag, den 17. März 2026, ereignete sich auf der Bundesstraße 47 zwischen Monsheim und Wachenheim ein Verkehrsunfall, der zu einer kurzfristigen Vollsperrung der Strecke führte. Im Bereich der Bahnunterführung kollidierten ein Sattelzug und ein Pkw, wodurch erheblicher Sachschaden entstand.
Unfallhergang an der Engstelle der Bahnunterführung
Der 62-jährige Fahrer eines Sattelzugs aus dem Kreis Bergstraße befuhr die B 47 in Richtung Monsheim. Aufgrund der S-Kurve und der engen Fahrbahn in der Bahnunterführung musste er die Mittellinie überfahren, um eine Kollision mit der Unterführung selbst zu vermeiden. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden Pkw.
Der 22-jährige Fahrer eines BMW aus Ludwigshafen war in entgegengesetzter Richtung unterwegs, also in Richtung Wachenheim. Nach ersten Erkenntnissen war seine Geschwindigkeit nicht an die örtlichen Gegebenheiten angepasst, was zum Zusammenstoß mit dem Sattelzug führte. Im Anschluss prallte der Pkw gegen die Unterführung.
Folgen für die Unfallbeteiligten und den Verkehr
Bei dem Unfall blieben beide Fahrer glücklicherweise unverletzt. Am BMW entstand jedoch erheblicher Sachschaden, sodass das Fahrzeug nicht mehr fahrbereit war und von einem Abschleppdienst geborgen werden musste. Auch der Sattelzug wurde beschädigt, Angaben zum Ausmaß des Schadens liegen jedoch nicht vor.
Die B 47 musste zwischen dem Kreisverkehr B 271 / B 47 bei Monsheim und der Ortseinfahrt Wachenheim für die Dauer der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten vollständig gesperrt werden. Die Vollsperrung dauerte etwa eine Stunde, wodurch es zu Verkehrsbehinderungen kam.
Verkehrssicherheit an der Bahnunterführung
Die Bahnunterführung auf der B 47 ist aufgrund ihrer S-Kurve und der Engstelle bekannt für schwierige Verkehrsverhältnisse. Die Überfahrt der Mittellinie durch den Lkw-Fahrer zeigt die Herausforderungen, die insbesondere für größere Fahrzeuge an dieser Stelle bestehen. Die Polizei weist darauf hin, dass eine angepasste Geschwindigkeit in solchen Bereichen besonders wichtig ist, um Unfälle zu vermeiden.
Polizeiliche Maßnahmen und Ausblick
Die Polizeidirektion Worms hat die Unfallaufnahme durchgeführt und die Bergungsarbeiten koordiniert. Der Vorfall wird weiterhin untersucht, um die genauen Ursachen abschließend zu klären. Die Polizei empfiehlt Verkehrsteilnehmern, die Strecke mit Vorsicht zu befahren und die Verkehrsregeln insbesondere an Engstellen und Kurven strikt einzuhalten.
Für Rückfragen steht die Polizeidirektion Worms unter der Telefonnummer 06241 852-2040 zur Verfügung.

