Im Rems-Murr-Kreis wurden am Dienstag mehrere Verkehrsunfälle mit Fahrerflucht gemeldet, zudem kam es zu einer Bedrohung und einem Fahrzeugbrand. Die Polizei ist auf der Suche nach Zeugen und bittet um Unterstützung bei der Aufklärung der Vorfälle.
Unfallfluchten in Murrhardt, Winnenden, Welzheim und Schorndorf
In Murrhardt wurde zwischen 14:00 Uhr und 22:50 Uhr in der Karlstraße ein geparkter VW Golf beschädigt. Vermutlich blieb ein unbekannter Verkehrsteilnehmer beim Vorbeifahren am Seitenspiegel des Fahrzeugs hängen und entfernte sich anschließend unerlaubt von der Unfallstelle. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere Hundert Euro. Das Polizeirevier Backnang hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 07191 9090 zu melden.
In Winnenden-Höfen wurde zwischen 8:30 Uhr und 12:00 Uhr ein geparkter Fiat im Brunnenweg beschädigt. Der Schaden wird auf etwa 800 Euro geschätzt. Auch hier entfernte sich der Verursacher unerlaubt. Hinweise nimmt das Polizeirevier Winnenden unter 07195 6940 entgegen.
In Welzheim kam es gleich zu zwei Unfallfluchten: Am Montag zwischen 7:00 Uhr und 15:00 Uhr wurde in der Lisztstraße ein geparkter Mazda beschädigt. Der Schaden wird auf rund 1.000 Euro geschätzt. Zudem wurde am Dienstag zwischen 7:45 Uhr und 16:40 Uhr in der Robert-Koch-Straße ein geparkter KIA angefahren. In beiden Fällen entfernten sich die Verursacher ohne ihre Pflichten zu erfüllen. Hinweise nimmt der Polizeiposten Welzheim unter 07182 92810 sowie das Polizeirevier Schorndorf unter 07181 2040 entgegen.
In Schorndorf-Schornbach wurden am Dienstag zwischen 13:30 Uhr und 13:45 Uhr zwei geparkte Fahrzeuge im Tobelweg durch Fußtritte beschädigt. Der entstandene Sachschaden wird auf etwa 1.600 Euro geschätzt. Das Polizeirevier Schorndorf nimmt hierzu ebenfalls Zeugenhinweise unter 07181 2040 entgegen.
Verkehrsunfall in Aspach mit leichter Verletzung
Am Dienstagmorgen gegen 7:22 Uhr kam es an der Einmündung der Großaspacher Straße und der Schwarzackerstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen einer 39-jährigen Audi-Fahrerin und einer 17-jährigen Kraftradfahrerin. Die 39-Jährige übersah die bevorrechtigte Kraftradfahrerin, wodurch es zur Kollision kam. Die 17-Jährige wurde leicht verletzt. Der Gesamtschaden wird auf etwa 1.200 Euro geschätzt.
Frau zu Fuß auf Bundesstraße 14 unterwegs – Widerstand gegen Polizeibeamte
Am Dienstagabend gegen 18:00 Uhr wurde die Polizei mehrfach darüber informiert, dass eine Frau zu Fuß auf der Sulzbacher Straße (B14) unterwegs sei. Vor Ort trafen die Beamten eine 38-jährige Frau an, die offenbar stark alkoholisiert war. Sie gefährdete sich und den Straßenverkehr. Als die Frau versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen, musste sie mit Zwang festgehalten werden. Während der Personenkontrolle leistete sie Widerstand. Die Frau wurde in Gewahrsam genommen und verbrachte die Nacht auf dem Polizeirevier. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Bedrohung und Widerstand in Backnang
In Backnang kam es am Dienstag gegen 14:10 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 47-jährigen Mann und seiner 40-jährigen Ehefrau in der Stuttgarter Straße. Im Verlauf des Streits bedrohte der Mann seine Ehefrau mit einem Metallrohr und versuchte, ein Elektrogerät anzuzünden. Das Gerät kokelte, konnte jedoch sofort gelöscht werden. Der Mann war mit etwa 1,9 Promille stark alkoholisiert und befand sich in einem emotionalen Ausnahmezustand. Während des Polizeieinsatzes leistete er Widerstand, wurde gefesselt und in eine Fachklinik gebracht. Verletzt wurde niemand. Gegen ihn wurden mehrere Anzeigen eingeleitet.
Fahrzeugbrand auf der L1150 bei Rudersberg
Am späten Dienstagabend gegen 23:30 Uhr geriet ein Lastwagen auf der Landesstraße 1150 zwischen Eselshalden und Steinbruck aus bislang unbekannter technischer Ursache in Brand. Die Feuerwehr rückte mit drei Fahrzeugen und 30 Einsatzkräften an und löschte den Brand. Der Lkw musste abgeschleppt werden. Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand. Die Straße war für mehrere Stunden komplett gesperrt.
Die Polizei bittet Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu den genannten Vorfällen geben können, sich bei den jeweiligen Polizeirevieren zu melden.

