Am Montag und in der Nacht zu Dienstag führten Polizeibeamte im Rheinisch-Bergischen Kreis Verkehrskontrollen durch, bei denen zwei Pkw-Fahrer im Verdacht standen, unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln am Straßenverkehr teilzunehmen. Die Kontrollen fanden in Burscheid und Rösrath statt und führten zu vorläufigen Fahrverboten für die betroffenen Fahrer.
Verkehrskontrolle in Burscheid: Verdacht auf Kokain, Amphetamin und MDMA
Am Montagnachmittag gegen 15:15 Uhr wurde ein 34-jähriger Remscheider in Burscheid auf der Straße Kaltenherberg in Fahrtrichtung Dünweg angehalten und kontrolliert. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Fahrer weder eine Warnweste, noch ein Warndreieck oder einen Verbandskasten im Fahrzeug mitführte, was eine Ordnungswidrigkeit darstellt.
Darüber hinaus ergaben sich Hinweise darauf, dass der Fahrer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Ein freiwillig durchgeführter Drogenvortest bestätigte den Verdacht, indem er positiv auf Kokain, Amphetamin und MDMA ausfiel. Daraufhin wurde der Mann zu einer nahegelegenen Arztpraxis gebracht, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde. Das Führen von Kraftfahrzeugen wurde ihm vorerst untersagt.
Kontrolle in Rösrath: Fahrer zeigt starke körperliche Beeinträchtigungen
In der Nacht zu Dienstag wurde ein 53-jähriger Rösrather auf der Kölner Straße im Rahmen einer allgemeinen Verkehrskontrolle angehalten. Während der Kontrolle fiel auf, dass der Fahrer stark zitterte und sich sowohl beim Aussteigen als auch während der Kontrolle am Fahrzeug festhalten musste.
Ein freiwilliger Drogenvortest mittels Urinprobe war dem Fahrer nicht möglich. Aufgrund des Verdachts, dass er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand, wurde er zur Polizeiwache gebracht, wo ihm ebenfalls Blut abgenommen wurde. Auch ihm wurde das Führen von Kraftfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr bis auf Weiteres untersagt.
Rechtliche Konsequenzen und weitere Maßnahmen
Für beide Fahrer wird nun ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Im Falle eines positiven Untersuchungsergebnisses der Blutproben droht ihnen ein Fahrverbot von mindestens einem Monat. Die Polizei betont, dass das Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln eine erhebliche Gefahr für die Verkehrssicherheit darstellt und konsequent verfolgt wird.
Prävention und Verkehrssicherheit im Rheinisch-Bergischen Kreis
Die Polizei im Rheinisch-Bergischen Kreis führt regelmäßig Verkehrskontrollen durch, um die Sicherheit auf den Straßen zu erhöhen und Fahrten unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen zu verhindern. Die jüngsten Kontrollen in Burscheid und Rösrath zeigen, dass solche Maßnahmen notwendig sind, um potenzielle Gefährdungen frühzeitig zu erkennen und zu unterbinden.
Verkehrsteilnehmer werden dazu angehalten, stets die geltenden Verkehrsregeln einzuhalten und insbesondere auf den Konsum von Betäubungsmitteln vor und während der Fahrt zu verzichten, um sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.

