Vom 9. bis zum 15. März 2026 beteiligte sich die Polizei Mönchengladbach an der europaweiten Roadpol-Aktionswoche „Operation Seatbelt“. Ziel der Aktion war es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und insbesondere die Einhaltung der Gurtpflicht sowie die korrekte Sicherung von Kindern im Straßenverkehr zu kontrollieren und zu sensibilisieren.
Direktionsübergreifender Schwerpunkteinsatz am 11. März
Ein zentraler Bestandteil der Aktionswoche war ein direktionsübergreifender Schwerpunkteinsatz am 11. März, der in der Zeit von 10 bis 18 Uhr stattfand. Dabei führten uniformierte und zivile Einsatzkräfte insgesamt 266 Verkehrskontrollen durch. Neben der Gurtpflicht standen auch die Themen Geschwindigkeit, Abbiegeverstöße sowie der Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer im Fokus der Kontrollen.
Verstöße gegen Gurtpflicht und Kindersicherung
Im Rahmen des Schwerpunkteinsatzes wurden 15 Verstöße gegen die Gurtpflicht bei Erwachsenen festgestellt, die mit Verwarngeldern von mindestens 30 Euro geahndet wurden. Zudem wurden zwei Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen unsachgemäßer oder fehlender Sicherung von Kindern im Fahrzeug gefertigt. Hierbei sieht der Bußgeldkatalog Bußgelder von 60 Euro für einen nicht gesicherten Minderjährigen sowie 70 Euro und einen Punkt im Fahreignungsregister vor, wenn mehrere Kinder nicht ordnungsgemäß gesichert sind.
Weitere Verkehrsverstöße und Bußgelder
Neben der Gurtpflicht wurden auch 15 Verwarngelder im Zusammenhang mit Geschwindigkeitsverstößen verhängt. Zwei weitere Ordnungswidrigkeitenanzeigen entstanden durch besonders gravierende Geschwindigkeitsüberschreitungen. Zudem registrierten die Einsatzkräfte elf Verstöße gegen das Nutzungsverbot von Mobiltelefonen während der Fahrt. Diese Verstöße werden jeweils mit einem Bußgeld von 100 Euro sowie einem Punkt in Flensburg geahndet.
Verstöße bei E-Scootern und Ladungssicherung
Sechs Strafanzeigen wurden wegen Verstößen gegen das Pflichtversicherungsgesetz gefertigt, da E-Scooter entweder nicht haftpflichtversichert waren oder die Versicherung abgelaufen war. Zudem führten unzureichende oder fehlende Ladungssicherungen in zwei Fällen zu Ordnungswidrigkeitenanzeigen mit Bußgeldern über 35 Euro.
Weitere Kontrollen während der Aktionswoche
Abseits des Schwerpunkteinsatzes am 11. März führten die Einsatzkräfte an den übrigen Tagen der Themenwoche weitere 82 Verkehrskontrollen durch. Dabei wurden 16 Verwarngelder wegen Verstößen gegen die Gurtpflicht verhängt, darunter 15 bei Erwachsenen und ein Fall bei einem Kind.
Ausblick und Zielsetzung der Polizei
Die Polizei Mönchengladbach plant, auch in Zukunft verstärkt Schwerpunkteinsätze im Straßenverkehr durchzuführen, um Unfälle zu verhindern und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen. Die Teilnahme an europaweiten Aktionen wie „Operation Seatbelt“ soll dazu beitragen, das Bewusstsein für die Bedeutung des Anschnallens und der Verkehrssicherheit nachhaltig zu stärken.

