Am Morgen des 3. März 2026 machte eine Anwohnerin des Granderheider Weges in Witzhave eine beunruhigende Entdeckung: In der Feldmark zwischen den Straßen Wittenborn und Möllner Landstraße lagen zwei tote Minischweine. Die Tiere, ein männliches und ein weibliches, waren offensichtlich durch einen Kehlenschnitt getötet worden.
Keine Identifikationsmerkmale an den Tieren
Die Polizei stellte bei der Untersuchung fest, dass die beiden Minischweine keine erkennbaren Identifikationsmerkmale wie Ohrmarken oder Tätowierungen trugen. Dies erschwert die Zuordnung der Tiere zu einem Halter und stellt die Ermittler vor zusätzliche Herausforderungen.
Ermittlungen zum Fundort und zur Herkunft der Tiere
Nach aktuellem Stand der Ermittlungen wurden die Minischweine nicht an der Fundstelle in der Feldmark getötet, sondern dort lediglich abgelegt. Die Polizei geht davon aus, dass die Tiere an einem anderen Ort getötet und anschließend an der Fundstelle entsorgt wurden.
Polizei sucht Zeugen und Hinweisgeber
Der Umwelt- und Verbraucherschutzdienst des Polizei-Autobahn- und Bezirksrevieres Bad Oldesloe bittet die Bevölkerung um Mithilfe. Gesucht werden Hinweise zu Schweinehaltern, die möglicherweise plötzlich keine Minischweine mehr besitzen. Ebenso werden Beobachtungen zur Ablagesituation der Tiere in der Feldmark erbeten.
Zeugen können sich telefonisch unter den Nummern 04531/501-531 und 04531/501-541 melden. Alternativ nimmt die Polizei Hinweise per E-Mail unter BadOldesloe.PABR@polizei.landsh.de entgegen.
Hintergrund und weitere Vorgehensweise
Die Umstände rund um die Tötung und das Ablegen der Minischweine sind derzeit unklar. Die Polizei ermittelt in alle Richtungen und schließt keine Möglichkeiten aus. Die genaue Ursache für die Tötung sowie der Grund für die Entsorgung der Tiere in der Feldmark sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
Appell an die Bevölkerung
Die Polizei appelliert an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen oder relevante Informationen nicht zurückzuhalten. Jede noch so kleine Information kann zur Klärung des Falls beitragen und möglicherweise weitere Straftaten verhindern.
Weitere Auskünfte erteilt die Polizeidirektion Ratzeburg, Stabsstelle Presse, unter der Telefonnummer 04541/809-2011 oder per E-Mail an Presse.Ratzeburg.PD@polizei.landsh.de.

