Am Freitag, dem 13. März 2026, wurden in den Duisburger Stadtteilen Marxloh und Hochfeld zwei versuchte Raubüberfälle gemeldet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht Zeugen, die Hinweise zu den Taten oder den Tätern geben können.
Erster Vorfall in Marxloh gegen 13:50 Uhr
Gegen 13:50 Uhr war ein 30-jähriger Mann zu Fuß auf der Elisabethstraße in Richtung Hermannstraße unterwegs, als er von einem unbekannten Täter angesprochen wurde. Der Unbekannte forderte Geld und versuchte, den Mann gewaltsam zu berauben. Dabei schlug und trat der Täter auf das Opfer ein. Das Opfer konnte sich mit einem Regenschirm wehren und kündigte an, die Polizei zu verständigen. Daraufhin ließ der Täter von seinem Vorhaben ab und flüchtete ohne Beute.
Der 30-Jährige erstattete unmittelbar nach der Tat Strafanzeige bei der Polizei. Er beschrieb den Täter als etwa 1,80 Meter groß, zwischen 35 und 40 Jahre alt, mit Bart und dunklen Haaren. Der Mann habe eine kräftige Statur, trug eine schwarze Jacke und Jeans und hielt eine Supermarkt-Tüte bei sich.
Zweiter Vorfall in Hochfeld gegen 19 Uhr
Am selben Tag gegen 19 Uhr kam es zu einem weiteren versuchten Raub in Hochfeld, in der Nähe der Liebfrauenstraße. Ein 56-jähriger Geschäftsmann schloss sein Geschäft an der Wanheimer Straße ab, als ein unbekannter Täter versuchte, ihm eine Tasche mit den Tageseinnahmen zu entreißen. Die Summe in der Tasche wird als hohe vierstellige Summe angegeben.
Ein 22-jähriger Zeuge bemerkte die Situation und eilte dem Geschäftsmann zur Hilfe. Aufgrund der Unterstützung ließ der Täter von seinem Vorhaben ab und flüchtete in Richtung Wanheimer Straße, ohne Beute zu machen.
Die Polizei erhielt eine Beschreibung des Täters: etwa 1,80 Meter groß, zwischen 35 und 45 Jahre alt, Glatze, schwarze Jacke.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Das Kriminalkommissariat 13 hat die Ermittlungen in beiden Fällen übernommen. Die Polizei bittet Zeuginnen und Zeugen, die die Taten beobachtet haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der Rufnummer 0203 2800 zu melden.
Die Polizei betont, dass keine weiteren Details zu den Taten bekannt sind und bittet darum, keine Spekulationen anzustellen. Die Ermittler arbeiten daran, die Hintergründe der Vorfälle zu klären und die Täter zu identifizieren.
Erhöhte Aufmerksamkeit in den betroffenen Stadtteilen
Die Vorfälle haben in den Stadtteilen Marxloh und Hochfeld für Besorgnis gesorgt. Die Polizei rät Bürgerinnen und Bürgern, in solchen Situationen wachsam zu sein und bei bedrohlichen Begegnungen umgehend Hilfe zu suchen oder die Polizei zu informieren.
Die Polizei Duisburg stellt zudem klar, dass sie verstärkt in den betroffenen Bereichen präsent sein wird, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten und weiteren Straftaten vorzubeugen.

