In der Nacht zum 29. Mai 2025 kam es auf der Rüttenscheider Straße in Essen zu einem Zwischenfall, bei dem ein damals 21-jähriger Mann aus Bottrop durch einen geworfenen Tisch leicht verletzt wurde. Die Polizei Essen fahndet nun mit Fotos nach dem bislang unbekannten Täter und bittet die Bevölkerung um Mithilfe.
Vorfall in den frühen Morgenstunden
Gegen 2:30 Uhr befand sich der Tatverdächtige zusammen mit drei weiteren Männern auf der Rüttenscheider Straße, als sie auf zwei junge Frauen trafen, die sich dort gemeinsam mit dem später verletzten 21-Jährigen aufhielten. Im Verlauf der Begegnung kam es zu einer verbalen Auseinandersetzung.
Gewalttat mit Möbelstücken
Im Zuge des Streits griff der unbekannte Mann mehrere Stühle eines nahegelegenen Restaurants und warf diese in Richtung einer der Frauen. Anschließend warf er einen kleinen Tisch, der den jungen Bottroper am Hinterkopf traf und eine leichte Verletzung verursachte.
Flucht und Fahndung
Als die Polizei am Tatort eintraf, war der Tatverdächtige bereits zu Fuß geflüchtet. Er lief zunächst in Richtung Bredeneyer Straße und anschließend über die Wegener Straße davon. Eine Überwachungskamera hatte die Tat festgehalten, sodass die Ermittler nun mit Fotos nach dem Mann suchen.
Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung
Das Kriminalkommissariat 34 führt die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zum Tatverdächtigen geben können, sich zu melden. Hinweise können telefonisch unter 0201/829-0 oder per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de übermittelt werden.
Öffentliche Fahndung mit Bildmaterial
Die veröffentlichten Fotos der Überwachungskamera sind auf der Website der Polizei NRW abrufbar. Die Polizei hofft, dass die Veröffentlichung der Bilder zur schnellen Identifizierung und Ergreifung des Tatverdächtigen beiträgt.
Hintergrund und weitere Informationen
Über den genauen Ablauf des Streits und die Motivlage ist bislang nichts Weiteres bekannt. Die Polizei rät zur Vorsicht und bittet darum, keine eigenen Ermittlungen anzustellen, sondern relevante Hinweise direkt an die Behörden weiterzugeben.

