Am vergangenen Wochenende kam es in Kierspe zu einem versuchten Betrugsdelikt mit einer EC-Karte. Zwei bislang unbekannte Personen versuchten, in einem Bettengeschäft an der Dr.-Hans-Wernscheid-Straße mit einer Karte zu bezahlen, die offenbar unrechtmäßig erlangt wurde. Nachdem die PIN nicht bekannt war, verließen die Täter das Geschäft ohne Bezahlung.
Details zum Tatgeschehen
Nach Angaben der Polizei betraten die beiden Personen das Bettengeschäft, um mit einer EC-Karte zu bezahlen. Die Karte war mutmaßlich zuvor durch einen Computerbetrug erlangt worden. Da die PIN der Karte nicht vorlag oder nicht korrekt eingegeben werden konnte, scheiterte der Zahlungsvorgang. Daraufhin verließen die beiden das Geschäft und entfernten sich vom Tatort.
Öffentlichkeitsfahndung mit Bildern
Die Polizei hat im Zuge der Ermittlungen eine Öffentlichkeitsfahndung eingeleitet. Das zuständige Amtsgericht hat dieser Maßnahme zugestimmt, um die Identität der beiden Personen zu klären. Bilder der Tatverdächtigen wurden veröffentlicht und sind auf der Webseite der Polizei Nordrhein-Westfalen unter der Fahndungsnummer 199295 abrufbar.
Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung
Die Ermittler wenden sich mit der Bitte an die Öffentlichkeit, Hinweise zu den abgebildeten Personen zu geben. Wer die beiden kennt oder Angaben zu deren Identität machen kann, wird gebeten, sich bei der Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis zu melden. Auch Beobachtungen, die im Zusammenhang mit dem Vorfall stehen könnten, sind für die Polizei von Bedeutung.
Hintergrund zum Computerbetrug
Die Tat steht im Zusammenhang mit einem Computerbetrug, bei dem die EC-Karte offenbar illegal erlangt wurde. Weitere Details zu den Hintergründen und dem genauen Tatzeitpunkt wurden von der Polizei bislang nicht veröffentlicht. Die Ermittlungen dauern an.
Kontaktmöglichkeiten für Zeugen
Zeugen oder Personen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter der Nummer +49 (02371) 9199-1299 oder per E-Mail an pressestelle.maerkischer-kreis@polizei.nrw.de zu wenden. Die Polizei weist darauf hin, dass auch anonyme Hinweise möglich sind und zur Aufklärung beitragen können.
Fazit
Der Vorfall in Kierspe zeigt, dass Computerbetrug und die missbräuchliche Nutzung von Zahlungskarten weiterhin ein Problem darstellen. Die Polizei setzt auf die Unterstützung der Bevölkerung, um die Täter zu identifizieren und weitere Straftaten zu verhindern. Die Ermittlungen werden mit Hochdruck fortgeführt.

