Am 29. März 2026 fand im Erfurter Stadion das Halbfinalspiel des Thüringen-Pokals zwischen dem FC Rot Weiß Erfurt und dem FC Carl Zeiss Jena statt. Über 15.000 Zuschauer verfolgten die Partie, die in einem spannenden Elfmeterschießen mit 9:7 zugunsten der Gäste endete. Die Landespolizeiinspektion Erfurt führte im Vorfeld und während der Veranstaltung einen umfangreichen Einsatz durch, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten.
Großangelegter Polizeieinsatz mit Unterstützung aus mehreren Bundesländern
Für den Einsatz waren mehrere hundert Polizistinnen und Polizisten vor Ort. Neben Kräften der Landespolizei Thüringen wurden auch Beamte der Bereitschaftspolizeien aus Thüringen, Bayern und Sachsen-Anhalt sowie Einsatzkräfte der Bundespolizei und weiterer Landespolizeiinspektionen hinzugezogen. Diese koordinierte Zusammenarbeit diente dazu, mögliche gewalttätige Ausschreitungen zwischen den Fans zu verhindern.
Begleitung der Fan-Anreise und Versammlung
Mehr als 1.000 Fans des FC Carl Zeiss Jena reisten mit der Bahn nach Erfurt an. Die Polizei begleitete diese Gruppe im Rahmen einer angemeldeten Versammlung mit einem Aufzug zum Stadion. Diese Versammlung verlief ohne nennenswerte Störungen oder Zwischenfälle. Ein direktes Aufeinandertreffen von gewaltbereiten Fußballfans konnte so erfolgreich unterbunden werden.
Vorfälle während des Spiels – Pyrotechnik und Ordnungswidrigkeiten
Während der Partie kam es vereinzelt zur Zündung von Pyrotechnik. Neben diesem Verstoß wurden im Verlauf des Spiels mehrere kleinere Zwischenfälle registriert. Die Polizei fertigte Strafanzeigen und Ordnungswidrigkeitenanzeigen unter anderem wegen Sachbeschädigung, Beleidigung, Körperverletzungen sowie Verstößen gegen das Sprengstoff- und Versammlungsgesetz an. Die genaue Zahl der Anzeigen wurde nicht öffentlich gemacht.
Spielausgang und Bilanz des Einsatzes
Das Spiel endete nach einem Elfmeterschießen mit einem 9:7-Sieg für den FC Carl Zeiss Jena. Trotz der hohen Zuschauerzahl und der Rivalität der beiden Vereine blieb der Polizeieinsatz insgesamt ruhig. Größere Ausschreitungen oder erhebliche Sicherheitsstörungen konnten verhindert werden.
Fazit und Ausblick
Der polizeiliche Einsatz beim Thüringen-Pokal-Halbfinale zeigte, dass eine enge Zusammenarbeit verschiedener Polizeieinheiten und eine sorgfältige Begleitung der Fanbewegungen zu einem weitgehend störungsfreien Verlauf beitragen können. Die Landespolizeiinspektion Erfurt wertet den Einsatz als erfolgreich, auch wenn einzelne Strafanzeigen aufgenommen werden mussten. Für kommende Veranstaltungen bleibt die Polizei weiterhin wachsam, um die Sicherheit von Sportfans und der Allgemeinheit zu gewährleisten.

