In der Gemeinde Zemitz im Landkreis Vorpommern-Greifswald kam es zwischen dem 18. und 25. März 2026 zu einem Diebstahl eines Bootsmotors. Unbekannte Täter verschafften sich in diesem Zeitraum Zugang zu einem mit Maschendrahtzaun gesicherten Grundstück und entwendeten einen 50-PS-Außenborder der Marke Honda vom Heckspiegel eines Bootes. Dies teilte die Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast am 27. März mit.
Details zum Tatgeschehen und Schaden
Der Besitzer des Bootsmotors, ein 59-jähriger Mann aus Usedom, meldete den Diebstahl am 25. März bei der Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast. Die Täter demontierten den Motor fachgerecht vom Boot, was auf eine gewisse Erfahrung schließen lässt. Der entstandene Stehlschaden beläuft sich nach Angaben der Polizei auf etwa 6.000 Euro. Zusätzlich wurde am Boot selbst ein Sachschaden von circa 200 Euro verursacht.
Ermittlungen und Zeugenaufruf
Die Wasserschutzpolizeiinspektion Wolgast arbeitet gemeinsam mit der Kriminalpolizei an den Ermittlungen wegen Diebstahls und Sachbeschädigung. Bislang konnten die Täter noch nicht identifiziert werden. Die Polizei bittet daher Zeuginnen und Zeugen, die im genannten Tatzeitraum Beobachtungen gemacht haben oder sonstige Hinweise geben können, sich bei jeder Polizeidienststelle oder über die Onlinewache unter www.polizei.mvnet.de zu melden.
Prävention zum Beginn der Wassersportsaison
Mit Blick auf die beginnende Wassersportsaison weist die Wasserschutzpolizei Mecklenburg-Vorpommern darauf hin, Boote, Bootsmotoren und weiteres Bootszubehör sorgfältig gegen Diebstahl zu sichern. Gerade Außenborder sind häufig Ziel von Dieben, da sie vergleichsweise leicht abmontierbar und gut weiterverkaufbar sind. Die Polizei empfiehlt, die vorhandenen Sicherungsmöglichkeiten wie Schlösser, Alarmanlagen oder GPS-Tracker zu nutzen.
Beratungsangebote der Polizei
Darüber hinaus stehen die kriminalpolizeilichen Beratungsstellen der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommern für weiterführende Informationen und individuelle Sicherheitsberatungen zur Verfügung. Interessierte können sich dort über geeignete Maßnahmen zum Schutz ihres Eigentums informieren und beraten lassen.
Kontaktmöglichkeiten für Rückfragen
Für Rückfragen steht die Pressestelle des Landeswasserschutzpolizeiamts Mecklenburg-Vorpommern zur Verfügung. Diese ist während der Bürozeiten telefonisch unter 038208/887-3112 oder per E-Mail an presse@lwspa-mv.de erreichbar.
Der Diebstahl in Zemitz zeigt erneut die Bedeutung eines bewussten und konsequenten Schutzes von Wassersportgeräten. Die Polizei appelliert an alle Wassersportler, ihre Ausrüstung sorgfältig zu sichern und verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden.

