Am Donnerstagnachmittag gegen 16 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 29 bei Böbingen ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Eine 54-jährige Hyundai-Fahrerin war von Schwäbisch Gmünd in Richtung Aalen unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache aufgrund der tiefstehenden Sonne nach links auf die Gegenfahrbahn geriet.
Unfallhergang und beteiligte Fahrzeuge
Die Hyundai-Fahrerin kollidierte frontal mit einem entgegenkommenden Opel, der von einer 46-jährigen Frau gesteuert wurde. Im Opel befand sich zudem ein vierjähriges Kind. Durch die Kollision wurden beide Fahrerinnen sowie das Kind leicht verletzt. Die Verletzungen wurden vor Ort medizinisch versorgt, nähere Angaben zum Gesundheitszustand liegen nicht vor.
Schaden und Verkehrslage
Bei dem Unfall entstand ein Sachschaden von geschätzt rund 35.000 Euro. Beide Fahrzeuge wurden so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit sind und von der Unfallstelle abgeschleppt werden mussten. Die Bundesstraße 29 ist derzeit an der Unfallstelle gesperrt, um die Bergungs- und Aufräumarbeiten durchzuführen. Es ist mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.
Ermittlungen zur Unfallursache
Die Polizei geht davon aus, dass die tiefstehende Sonne eine wesentliche Rolle bei dem Unfall spielte, da sie die Sicht der Hyundai-Fahrerin beeinträchtigte und möglicherweise zu dem Fahrfehler führte. Die genauen Umstände des Unfallhergangs werden derzeit noch ermittelt. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Polizeiliche Maßnahmen und Ausblick
Die Polizei hat die Unfallstelle abgesichert und die Ermittlungen aufgenommen. Die Sperrung der B29 wird voraussichtlich noch einige Zeit andauern, bis die Unfallfahrzeuge entfernt und die Fahrbahn gereinigt ist. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und die Anweisungen der Einsatzkräfte zu beachten.
Weitere Informationen zum Unfallhergang und der Verkehrslage werden veröffentlicht, sobald neue Erkenntnisse vorliegen.

